Triathlon Trainingslager mit Jorge Sports Teil 2

Jorge Sports SchwimmtrainingNun habe ich es auch geschafft meine Gedanken zum zweiten Teil meines Triathlon Trainingslagers mit Jorge Sports für euch aufzuschreiben 🙂 ….

Donnerstag – Tag 4 bei Jorge Sports

Heute sollte es den ersten Ruhetag der Woche geben und ich war auf einer Seite ganz froh, auf der anderen Seite hätte ich auch wieder aufs Rad gehen können :D.

Ich habe erst einmal „ausgeschlafen“ mein Körper hatte sich an das frühe Aufstehen schon so gewöhnt, dass ich um 7 Uhr schon hellwach war und ich eigentlich sofort zum Essen gehen konnte. Naja, ich lies mir etwas Zeit und war dann mit Gina und Annabel um 8 Uhr beim Frühstück verabredet ☺ . Ausgiebig gefrühstückt ging es zum Pool und wir legten uns erst einmal in die Sonne.

Testschwimmen mit Sailfish – Triathlon Trainingslager

Damit unser Tag noch etwas spannender wurde, sollte es um 11 Uhr ein Testschwimmen mit den Wetsuits von Sailfish geben. Da mein Neo irgendwie zu groß geworden ist, bzw. ich wohl doch etwas abgenommen habe, fand ich das Ganze ziemlich gut.

Kerstin von Sailfish erklärte vorab welche Anzüge Sie dabei hatte, den G-Range (mit maximaler Bewegungsfreiheit), den One (das Auftriebswunder) und den Attack (der Allrounder). Da ich eigentlich ganz gut im Wasser liege und im Neo sowieso, entschied ich mich für den Attack.

Kerstin schaute mich an und sagte sofort: „ok… XS :D“…. der Neoprenanzug passte auf Anhieb wie angegossen.

Anstatt in den Pool zu gehen, entschieden wir uns ins Meer zu gehen, waren ja schon angenehme 16 Grad :D…. Ich dachte ich erfriere, aber nach dem ersten Schock beim Fluten ging es eigentlich ganz gut.

Josef und Jürgen waren als Guides mit im Wasser, wir schwammen erst einmal ein bisschen, um uns an das Ganze zu gewöhnen und schnell wurde einem auch schön warm ☺. Danach hieß es: Wie funktioniert ein Landstart? und wir übten 2 Mal wie wir am besten ins Meer hineinrennen (das war vielleicht ein Spaß).

Was aber dann kam, kannte ich so auch nicht – Wie komme ich am besten um eine Boje herum? Josef demonstrierte uns das ganze zweimal, er schwamm auf die Boje zu (die Boje bestand zwar heute nur aus Jürgen – andere Bojen sind ja weitaus breiter) legte sich dann hinter der Boje auf den Rücken und drehte sich wieder um als er an der Boje vorbei war.  Dies probierten wir nun nach einander und das klappte wirklich super.

Nachdem wir aus dem Meer raus waren, ging es zumindest für mich und 7 andere noch in den Pool und wir schwammen noch eine kleine Staffel. Anschließend rannten wir dann für Kerstin aus dem Pool und zogen so schnell es ging den Neo aus :D. Das war wirklich sehr spaßig…

Und nun – doch ein bisschen aufs Rad?

Da ich schon öfters in der Gegend auf Mallorca war und vor 2 Jahren mal einen ganz tollen Café-Tipp bekommen hatte, wollte ich gerne in den Hafen von Alcudia und dort einen Kaffee trinken. Wir fuhren also am Nachmittag bei mächtig viel Wind mit 9 Leuten Richtung Hafen … ganze 5 km :D. Dort gab‘s Kuchen, wir quatschten ein bisschen und genossen unseren Ruhetag.

Der Rest des Tages wurde bis zum Abendessen am Pool verbracht.

 

Freitag – Tag 5 bei Jorge Sports

Eigentlich sollte es heute auf die Königsetappe gehen, leider machte uns das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung ☹. Hier hatten unsere Guides und natürlich unsere Campleitung schon einen Ersatzplan für den Tag ☺.

Laufen – noch ist es einigermaßen trocken

Morgens ging es um 7:30 zum Nüchternlauf – auch etwas was ich super gerne mache 😉 .

Ich traf mich also an der Rezeption mit Gina. Mit ihr hatte ich mich am Vortag schon dazu verabredet, da wir fast das gleiche Tempo laufen.

Gemeinsam ging es also an der Straße entlang, wir wollten etwa 30 min laufen und konnten ausgiebig dabei quatschen – Ich finde es immer schön mit so positiven Menschen meine Zeit zu verbringen :)….  Die Zeit verging wie im Fluge und ich stellte fest, dass mein Fuß anscheinend wieder ziemlich verletzungsfrei war… kein Zwicken, keine Schmerzen – das war vielleicht schön :).

Nach dem Lauf ging es dann zum wohlverdienten Frühstück.

Schwimmen – Indoor

Nach dem Frühstück hatte ich noch ein bisschen mehr Zeit, weil ich erst zur zweiten Gruppe im Schwimmbad sein musste. Da das Zimmermädchen aber schon vor meinem Zimmer auf und ab ging und immer geschaut hat, ob ich noch da bin, entschied ich mich ein wenig früher hinzugehen und bei Gruppe 1 zuzuschauen.

Ich machte also ein paar Fotos, hörte Josef und Jörg beim Korrigieren zu und konnte dann etwa 30 min später auch ins Wasser und das heute mal ohne Neo :).

Heute ging es recht viel um Technik: Gleiten, einarmig schwimmen, Atmung etc. Ich bekam ständig „Ärger“, weil mein Kopf immer zu weit aus dem Wasser schaut und somit meine Wasserlage leidet. Etwas umzulernen was man sich von Anfang an so angewöhnt hat, ist wirklich etwas schwierig. Langsam war alles kein Problem, aber sobald das ganze schneller wurde und man nicht mehr so darauf geachtet hat, ging der Kopf gleich wieder hoch. Ich merkte das schon selber und ärgerte mich jedes Mal etwas darüber… aber naja daran kann man ja weiter arbeiten ☺…..

Die letzten 300 m machte sich leider mein Rücken etwas bemerkbar und ich ging vorsorglich schon einmal aus dem Wasser….

Schwimmvortrag

Der Schwimmvortrag war wie auch der Nüchternlauf eigentlich erst am Samstag geplant, aber was soll man bei solch einem miesen Wetter machen, es regnete und regnete und regnete, es hörte einfach nicht mehr auf – also zogen wir den Schwimmvortrag auf Freitagmittag vor. Jörg erklärte einiges über die Lage beim Kraulschwimmen und zeigte uns einige Videos die uns das Ganze noch besser veranschaulichten.

Schwimmen – Teil 2

Am Nachmittag ging es noch einmal in den Outdoor Pool. Es regnete immer noch 🙁 und zwar mittlerweile richtig doll, es war super windig und ich glaube wir waren die Einzigen die sich diesen Nachmittag aus dem Hotelzimmer getraut haben :D.

Ich also wieder mit Neo 😀 – wobei es heute gar nicht so kalt im Wasser war – aber der Neo war mir trotzdem lieber…

Jetzt hieß es 2er Beinschlag (so hieß das glaub ich … kann ich überhaupt nicht ;)) Je Armzug ein Beinschlag. Ich glaube wenn ich keinen Neopren angehabt hätte, wäre ich untergegangen 😀 – Nein so schlimm war es nicht, aber es ist definitiv und dringend verbesserungswürdig (also noch etwas zum Üben 🙂 ).

Danach schwammen wir recht viel am Stück, mal ein paar kleine Sprints zwischendurch, so das niemandem kalt wurde. Ich hatte am Schluss 2000m auf meiner Uhr und war sehr zufrieden.

Das lustigste Bild des Tages war dann aber als alle aus dem Pool herausgesprungen sind, sich sofort in Ihre Handtücher gewickelt haben und ab aufs Zimmer sind.

Der Kraftlauf

Wir waren also schon vom Schwimmen pitsche patsche nass und es sollte ja noch ein Lauf folgen…Ich überlegte wirklich lange, ob ich das jetzt wirklich noch machen sollte. Mir wurde aber gesagt, ich müsse mir ja meinen Nachtisch verdienen  – Mein Nachtisch waren bisher jeden Abend: 3 Kugeln Eis mit Sahne und, Achtung, jetzt kommt das Wichtigste: Bunte Streusel mit Schokostreuseln gemischt :D.

Naja, ich dachte mir: Wenn ich jetzt laufen gehe (was ich wahrscheinlich so oder so gemacht hätte), kann ich ja noch andere überzeugen auch mitzulaufen. Die Anabell hatte ich recht schnell überzeugt :D, leider gab es dann in unserem TriCamp Gruppenchat ein paar Leute die sich gemütlich in die Bar gesetzt hatten und mit einem Bild viele dazu animierten auch dort hinzugehen :D.

Wir trafen uns um 17:30 Uhr und der Regen wurde immer immer doller und es war unglaublich windig. Ich versuchte mich kurz vorher noch rauszureden, aber auch das nützte dann nichts mehr – Also ging es mit 9 Leuten (von 34 ;)) raus ins Nasse.

Wir liefen ein paar hundert Meter und schon waren meine Klamotten so nass, dass ich sie hätte auswringen können… alles tropfte und es war wirklich kalt.

Dann hielten wir an und machten Übungen. Wenn ich mich richtig daran erinnere, waren es zuerst Ausfallschritte. Dann ging es wieder ein paar hundert Meter weiter und es folgte die nächste Übung. Am Anfang waren es nur Übungen im Stehen und dann fiel Josef ein, das wir ja auch Liegestütze, Mountain Climbers und Burpees machen könnten. Superidee in den Pfützen 😀 aber eigentlich war das auch egal, es war ja eh schon alles nass – Es machte wider Erwarten wirklich Spaß, alle waren pitschnass, aber alle lachten am Schluss und waren stolz doch noch rausgegangen zu sein.

Das Schönste war nach dem Lauf die heiße Dusche und natürlich das Abendessen und zwar mit Eis, Sahne und bunten Streuseln 😀

Jorge Sports Kraftlauf

Samstag – Tag 6 bei Jorge Sports

Schon der letzte Trainingstag – Wahnsinn, die Woche ging so ultraschnell um :(. Ich hätte locker noch eine Woche bleiben können. Aber erst einmal wollte ich noch den Tag genießen, bevor ich mir darüber Gedanken mache.

Heute wurde die Königsetappe nachgeholt. Das hieß: Alle etwas stärkeren Fahrer (die Lust hatten), fuhren den Küstenklassiker und wurden schon um 8 Uhr im Hotel mit dem Bus nach Andratx gefahren, um von dort aus 120 km und etwa 2500 Höhenmeter zurück zum Hotel zu fahren. Bestimmt eine coole Tour, aber dieses Jahr nichts für mich. Ich blieb in meiner Gruppe und wir hatten uns 100km vorgenommen. Mehrere aus meiner Gruppe waren noch nie in ihrem Leben so weit gefahren, also waren 100km das Tagesziel :).

Auf zu schönen 100km

Wir fuhren also gegen 10 Uhr los und das bei recht starkem Wind. Da war nur zu hoffen, dass wir den schönen Wind auf dem Rückweg auch im Rücken haben :D…. Aber erstmal zum Anfang.

Wir fuhren von unserem Hotel (Club Pollentia) aus Richtung Sa Pobla. In Sa Pobla angekommen hielten wir kurz an um noch einmal auf der Karte nach dem Weg zu schauen, wir wollten Richtung Llubi und wer kam da jetzt aus einer Seitenstraße? Die Gruppe mit Robert 🙂 (der Guide der Gruppe unter uns).  Wir fuhren also auch mit etwas Abstand wieder los, aber holten die Gruppe recht schnell ein.

Wir hatten gerade starken Gegenwind und Roberts Gruppe hatte sich schon fast verdoppelt, da sich viele Fahrer (die nicht zu unserem Camp gehörten) einfach mit hinten dran gehängt hatten.  Mit unserer Gruppe wurden es dann schon recht viele Radfahrer auf einem Haufen. Wir blieben noch ein paar km dahinter, hielten dann aber noch einmal an (Toilettenpause) und ließen unseren schönen großen Windschatten ziehen :D.

Dann ging es weiter: Nach der nächsten Abzweigung hatten wir  Seitenwind 🙂 (die Frage ist aber was besser ist). Wir fuhren zuerst an einer Mauer entlang, die recht gut vor dem Wind geschützt hat. Nach ein paar weiteren Kilometern, war aber eine Lücke in der Mauer und plötzlich waren einige von uns (mich eingeschlossen) fast auf der anderen Seite der Straße… den Wind sollte man auf jeden Fall nicht unterschätzen.

Aber was solls, sonst schien die Sonne und der Tag war super schön und alle waren höchstmotiviert heute endlich mal 3-stellig zu fahren.

Die nächste Stadt war Sineu und wer sich unten meine Strava Track herunterlädt, wird feststellen, dass wir uns in dieser Stadt „etwas“ verfahren haben :D. Wir wollten Richtung Petra, nur leider gab es keine Schilder…. Hmm – Also die Karte raus, das Handy raus und trotzdem haben wir recht lange in Sineu verbracht, bis wir endlich den richtigen Weg fanden.

Kleine Zwischensprints

Kurz vor Petra hatten wir eine ziemlich gerade und flache Strecke, wir fuhren recht gemütlich bis Anke an mir vorbei schoss, Frank direkt hinterher und ich dachte mir, warum auch nicht – Kette rechts und los ging es – bis die Abzweigung Richtung Petra kam und wir eben auf den Rest (der wohl keine Lust zu unserer Aktion hatte 😉 ) gewartet haben. Nun ging es nach etwa 50 km in ein Café, in dem es Kaffee und Kuchen gab (ok für mich gab’s ein Thunfisch Baguette 😀 Ich hatte schon wieder so einen großen Hunger :D) …..

Dann ging es weiter und der Wind wurde nun so langsam zu Rückenwind 🙂

Von Petra Richtung Can Picafort, gibt es eine wahnsinnig lange “Abfahrt”. Es sind immer noch kleine Hügelchen drin, aber im Endeffekt fährt man gefühlt nur bergab… Und was macht man bergab? Natürlich in den höchsten Gang schalten und Gas geben ;)…. Die Strecke ist dazu wie gemacht, man kann alles einsehen, hat einen Wahnsinns Ausblick und das Gefühl ist der absolute Hammer – Hier merkt man auf jeden Fall wieder, dass Fahrradfahren eines der schönsten Dinge ist, die man machen kann.

Danach ging es gemächlich weiter durch Can Picafort über Muro Richtung Hotel, da uns etwa 2 km fehlten bis wir die 100 km voll hatten, fuhren wir noch einmal am Hotel vorbei, bis zum nächsten Kreisverkehr und wieder zurück (zur Erklärung für die, die sich gleich bei der Strecke wundern :D) und hatten dann am Schluss 102 km auf dem Tacho.

102,1 Km – 828 Höhenmeter – GPX Download

Triathlon Trainingslager

 

Ich will gar nicht weg 🙁

Nachdem wir wieder im Hotel waren, hieß es nur kurz unter  die Dusche und dann an den Pool die letzten Sonnenstrahlen genießen bis auch die Letzten der Küstenklassiker-Gruppe  wieder im Hotel waren. Danach wurde gepackt 🙁 und natürlich ganz viel gegessen :D…

Den Abend ließen wir dann alle gemeinsam an der Bar ausklingen. Wir unterhielten uns, aber man merkte schon, dass alle ziemlich müde von der Woche waren. Wir knuddelten uns noch einmal zum Abschied. Einige hatten sich auch schon während der Woche zu Wettkämpfen verabredet und wussten ja, dass man sich so schon bald wieder sieht…. 🙂

Ich für meinen Teil bedanke mich auf jeden Fall bei allen Guides und natürlich bei Jörg und Patricia für die super schöne Woche, im Endeffekt wäre ich wirklich gerne noch eine Woche länger geblieben.

Natürlich bedanke ich mich auch für die ganzen schönen positiven und motivierenden Momente mit den anderen Teilnehmern die wir so hatten, es hat mich sehr gefreut euch alle kennengelernt zu haben und hoffe dass wir uns in nächster Zeit über den Weg laufen.

Ich weiß ja, dass ich einige von euch schon in Hamburg wieder sehe und darauf freue ich mich sehr 🙂 ….

Wer auch ins Triathlon Trainingslager möchte

Mir hat das Camp wirklich sehr viel Spaß gemacht, was auch sehr viel an den Lieben Menschen lag die an dem Triathlon Trainingslager teilgenommen haben aber auch an der Organisation der Campleitung und den guten Guides.

Dieses Jahr stehen noch ein paar Termine an, an denen ihr noch teilnehmen könnt:

Triathloncamps Mallorca :

23.04.-07.05.2017 – TRIATHLON CAMP FÜR GENIESSER

14.05.-21.05.2017 – TRIATHLON SCHNUPPERWOCHE

01.10.-08.10.2017 – ENDLESS SUMMER TRICAMP

08.10.-15.10.2017 – TRIATHLON HERBSTCAMP FÜR EINSTEIGER

15.10.-22.10.2017 – SCHWIMM CAMP MALLORCA

22.10.-29.10.2017 – SCHNELLER SCHWIMMEN CAMP

Triathloncamps  Thailand & Südarfika:

05.12.-20.12.2017 – TRIATHLON HOLIDAYS THAILAND

11.01.-25.01.2018 – TRIATHLON ERLEBNISCAMP SÜDAFRIKA

01.02.-15.02.2018 – TRIATHLON ERLEBNISCAMP SÜDAFRIKA 2

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