Survival Run im Serengeti Park

Survival RunBesser spät als nie 🙂 am letzten Wochenende ging es mit Daniela, Marie und Kristina zum Survival Run in den Serengetipark in Hodenhagen…  Ich freute mich schon tierisch, endlich mal wieder auf eine Veranstaltung ohne Wettkampfgedanken, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Einfach nur Spaß haben 🙂

Früh ging es aus dem Bett

Laut Veranstalter sollte es im Park sehr voll werden, 10.000 Besucher und 3.000 Teilnehmer plus alle die noch zum anfeuern gekommen sind. Also hieß es für uns um 8 Uhr los…. Im Auto war es schon echt lustig und wir kamen super durch.

Im Park angekommen, waren schon überall Starter und wuselten durch die Gegend. Die einen holten noch ihre Startunterlagen ab, die anderen zogen sich schon um. Auch meine Eltern sind mitgefahren und wir entschieden uns, da wir ja noch Zeit hatten, die Bus Tour durch den Serengeti Park zu machen. Es kam einem irgendwie in diesem Moment nicht so vor als würde man gleich einen Lauf machen, sondern eher wie ein Ausflug mit Freunden und Familie. Im „Streichelzoo“ haben wir dann noch ein paar Fotos gemacht und dann ging es so langsam Richtung Start.

Survival Run – Gleich geht’s los

Wir mussten erst noch alle etwas kleines essen und da lief uns noch das Team ONA Safari den Weg, die noch nicht so recht motiviert waren aber das sollte sich ja gleich zum Start ändern 😉

Alle mussten noch einmal auf Toilette (wie das immer so ist), doch was war? Nirgends gingen mehr die Toilettenspülungen (mir fehlt hier mal wieder ein Smiley, um meinen Ekel auszudrücken)… Hier müsste unbedingt mal nachgebessert werden….

Wir begaben uns in den Startblock und jetzt merkte man auch wie heiß es mittlerweile war. 29 Grad, das kann was werden ;)…..  Es gab noch eine kleine Aufwärmung und dann heizte der Moderator die Leute an, alle 6 Min ging wieder ein Block Starter auf die Strecke.

Survival Run – Los geht  es!

Nun waren wir dran, wir liefen gemeinsam los und der erste Getränkestand nach etwa 10 m gehörte auch schon uns 😀 bei dem Wetter war trinken ja auch sehr wichtig…

(Der Verpflegungsstand war eigentlich für die Läufer der 16km in Runde 2 gedacht 🙂 )

Die ersten 2,5 Km hieß es einfach nur Laufen. Teilweise waren kleine Hürden eingebaut, die man aber mit Leichtigkeit überspringen konnte.  Also hatten wir nun schon 3 Hindernisse hinter uns… Danach kam die „Sandkuhle deluxe“ und die war wirklich fies. Auf Sand ging es immer wieder hoch und runter und noch einmal und noch einmal… Wir gingen zwischendurch, kein Schatten, die Sonne brannte und es war Mords anstrengend. Oben angekommen hat aber ein netter Herr mit einem Schlauch für Abkühlung gesorgt (Grundwasser pur) 🙂  Jetzt waren wir das erste Mal pitsch nass, was bei diesem Wetter aber wirklich niemanden störte.

Bis zum „Tigers Lunch“ liefen und krabbelten wir weiter, dann sahen wir auf einmal eine lange lange Schlange… Alle standen an die nächste Hindernis an – Pause – Wir standen dort etwa 25 min bevor es endlich weiter ging… Bei diesem Hindernis ging es darum 2 Wände hochzuklettern. Viele rannten einfach daran vorbei, was ich wiederum wirklich nicht richtig fand, wenn man solch einen Lauf macht dann auch mit allen Hindernissen und nicht nur mit der Hälfte….

Wir waren mittlerweile wieder trocken, dass sollte aber nicht lange so bleiben. 🙂

Survival Run –  Jetzt wurde es nass

Wir konnten endlich frei weiterlaufen und es ging nun in knietiefes Wasser – Ok Matsch – Ich hatte echt etwas Angst, dass irgendwas auf dem Boden ist, was ich nun nicht sehe… Marie rannte einfach an mir vorbei 😀 und zwar so lustig, das Kristina und ich erst einmal lachen mussten.

Nach diesem ersten richtig matschigen Hindernis ging es durch eine Nebelwand – hier konnten man wirklich nichts mehr sehen, nur den weißen Nebel um einen herum. Das war schon irgendwie etwas gruselig. Beim Wasserfall wurde man wieder etwas sauber gespült, hier war das Wasser zwar um einiges kälter, dafür aber sauber ;).

Danach kam die Verpflegungsstelle (ca. km 5). Hier aßen und tranken wir erst einmal etwas – ganz entspannt wie manch anderer auch…

Jetzt ging es auf zum Endspurt… noch einige kleine Hindernisse gab es zu überwinden, wir balancierten, wir kletterten und wir zogen uns einen kleinen Berg hinauf…

Survival Run –  Matsch, überall Matsch

Nun kamen wir zum „Drunter & Drüber“. Matsch überall Matsch bis zur Hüfte standen wir im Wasser, auf dem Boden waren sehr viele kleine Wurzeln, über die man so leicht stolperte das andauernd einer ins Wasser fiel und alle noch mehr dreckig gemacht hat. Es ging immer wieder kurz raus und wieder rein – das war schon sehr lustig ….

Total matschig liefen wir in den Park, wo alle anderen Besucher einen schönen Nachmittag genießen wollten. Es schauten viele total überrascht, so viel Läufer zu sehen (aber wer rechnet auch damit).

Auf einmal stand Christian da und machte Fotos und meine Eltern saßen auch dort und feuerten uns an 🙂 .  Es wurde nun noch einmal richtig nass. Wir mussten schwimmen, gut dass es so warm war ;)…

Nach den 50 m hörte man den Moderator im Ziel schon, es ging noch einmal über eine Wand und dann sahen wir das Ziel schon.

Schnell noch einen Reifen getragen und dann kam „THE GIANT“ eine 4 Meter hohe Wand mit 8 Seilen zum Hochklettern. OK ich probiere es, und was ist es klappte… Ich war so schnell oben – Wahnsinn, Daniela schaffte es auch und wir rutschten gemeinsam in das nächste Wasserbecken…

Wir warteten nun noch auf Marie und Kristina – Jetzt waren es nur noch 2 Hindernisse.

Durch das Schwimmen waren wir dem Veranstalter wohl zu sauber 😀 und wir mussten noch einmal durch den Matsch kriechen und eine Strohballenpyramide hochklettern.

Jetzt hatten wir es aber geschafft,  wir liefen zu viert ins Ziel :D.

Fazit

Es war eine sehr witzige Veranstaltung, die ich gerne wieder besuchen würde.  Gerade die Atmosphäre und die vielen netten Leute waren echt sehr cool. Auch die Streckenführung fand ich sehr gut gewählt… Man könnte aber gerne noch ein paar schwerere Hindernisse einbauen.

Verbesserungswürdig sind auf jeden Fall die Toiletten Situation und man sollte meiner Meinung nach Leute an die Hindernisse stellen die Aufpassen. Die Startblöcke müssten noch kleiner ausfallen, bzw. Die Hindernisse müssten breiter für mehr Leute gleichzeitig konzeptioniert werden.

Veranstalter: Survival Run im Serengeti Park

2 Gedanken zu „Survival Run im Serengeti Park

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