Neoprentest und mehr ;) – Sailfish

Sailfish AttackNachdem ich merkte, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr etwas weniger geworden bin und im Trainingslager im März feststellte, dass mein Neo ein wenig zu groß war, musste ein Neuer her.

Bloß welcher? Die Hersteller werben alle mit dem ultimativen Super-Neo, wie soll man sich da bloß entscheiden? Zu meinem Glück gab es in meinem Trainingslager ein Neopren Testschwimmen von Sailfish in dem man 3 Modelle (G-Range, One und den Attack) testen konnte.

Zudem war Kerstin von Sailfish vor Ort und kümmerte sich um die richtige Größe und beriet alle, welcher Anzug für jeden am besten war.

Ich entschied mich für den Sailfish Attack…..

Meine eigenen Kriterien

Ich denke jeder hat seine eigene Vorstellung von einem guten Neo hier also meine Kriterien:

  1.   Er sollte natürlich gut sitzen.
  2.   Ich als bekannter Frostködel, brauche einen Neo der nicht zu dünn ist ;).
  3.   Er sollte einen guten Auftrieb geben (aber auch nicht zu viel)
  4.   Der Kragen sollte beim schwimmen nicht stören
  5.   Der Schulterbereich sollte flexibel sein und nicht zwicken

Das erste Mal anziehen – Sailfish Attack

Lasst euch Zeit beim ersten Mal anziehen Zeit, denn nur wenn der Anzug richtig sitzt, könnt ihr auch beurteilen, ob der Neo richtig für euch ist.
Am Besten zieht ihr den Anzug auf links und krempelt die Beine bis etwa zum Knie nach innen, daraufhin zieht ihr euch Plastiktüten über die Füße, um den Neoprenanzug nicht zu beschädigen und “schlüpft” hinein. Danach geht ein bisschen das Fummeln los (hier auch auf die Fingernägel aufpassen).
Zieht ihn bis zur Hüfte hoch und schaut, dass alles an den Beinen richtig sitzt, bevor ihr euch dem Oberkörper widmet.
Ich kremple die Ärmel auch bis zum Ellenbogen ein (so kommt man einfach besser hinein) und stecke dann ganz bequem meinen Arm hindurch.
Nun kommt das Finetuning, wenn alles sitzt, zieht ihr den Reißverschluss zu. 🙂

Meine Meinung

An Beinen, Armen und im Schulterbereich saß er sofort super und fühlte sich super an und sah auch super aus (das ist ja auch wichtig ;)).

Das Einzige was mir im ersten Moment so gar nicht gefiel, war der hohe Kragen – irgendwie drückte es, ich zubbelte noch etwas daran herum und es wurde besser, aber trotzdem hatte ich ein etwas eingeengtes Gefühl.

Ab ins Wasser

Wenn man nun das erste Mal ins Wasser geht, zieht man seinen Kragen auf, so das genug Wasser in den Anzug fließen kann. Vorsicht bei kaltem Wasser ist das echt gemein – aber nur so wird es dann auch warm. Jetzt geht es ans Schwimmen 🙂

Nun kann getestet werden, wie sich der Anzug verhält. Ist er warm genug? Gibt er genug oder zu wenig Auftrieb? Kann man die Arme gut bewegen? (Am Anfang ist es immer etwas schwieriger als ohne Neo, daran muss man sich erst einmal gewöhnen).

Meine Meinung

Egal ob auf Mallorca, im See oder bei jedem Wettkampf dieses Jahr, das Wasser war Meeegggaa Kalt. Ich glaube ich hatte es nur einmal. dass ich nicht die Krise bekommen habe beim Fluten (Wasser reinlassen). Doch ich muss sagen, nach ein paar Zügen war es super angenehm – nicht zu kalt und nicht zu warm.

Die ersten Züge waren echt toll – Die Arme sind frei und der Anzug sitzt wie eine zweite Haut (so wie es meiner Meinung nach auch sein sollte).

Nun zu meinem oben genannten Kragen-“Problem” – Es war einfach kein Problem mehr, im

Wasser merkte man den gar nicht.

Was sagt Sailfish selbst über den Anzug?

Alleskönner

Der Attack versteht sich als Allrounder unter unseren Neoprenanzügen.Durch die bestmögliche Kombination aus Flexibilität, Auftrieb und Haltbarkeit sucht der Anzug in seinem Segment seinesgleichen. Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis erreichen wir unter anderem mithilfe eines durchdachten Einsatzes verschiedener Neopren- und Innenmaterialien.

Hochwertiges und geschmeidiges Neopren

Das SCS Nano Skin Neopren im Brustbereich sorgt für einen geringen Wasserwiderstand, während das in den übrigen Bereichen verwendete SCS #39-Neopren den Anzug sehr robust und geschmeidig macht. Einen angenehmen Tragekomfort sowie hohe Bewegungsfreiheit erreichen wir durch den Einsatz des hochflexiblen Ultra Soft Stretch Innenmaterials im Arm- und Schulterbereich.

Ausgezeichnete Flexibilität

Von den sailfish Top-Modellen hat sich der Attack einiges abgeschaut:

Das Zero Resistance Panel schafft im Achselbereich uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, die Dir ein kraftsparendes und effizientes Schwimmen ermöglicht. Durch eine neue Schnittführung haben wir den Kraftaufwand beim Armzug auf ein absolutes Minimum reduzieren können, so dass in gestreckter Armposition keinerlei Materialwiderstand entsteht.

An den Unterarmen unterstützen die strukturierten Panels den Druckaufbau in der Zugphase.

Perfekter Sitz und stabilisierte Hüfte

Für den perfekten Sitz im Leisten-, Bein- und Hüftbereich sorgt die ergonomisch angepasste Panelführung. Ergänzt wird sie durch das Stability Panel Carbon Plus aus verstärktem Neopren, das Deine Hüfte zusätzlich stabilisiert und Hüftrotationen vorbeugt.

Weitere Informationen findet ihr hier

Fazit Sailfish Attack:

Mein Glück war, dass ich das Ganze wie oben schon beschrieben auf Mallorca testen konnte und mich so schnell für den Attack entschieden habe. Ich hatte schon einige Neos an, aber der Sailfish war mit Abstand der beste und sieht auch noch gut aus :).

Ich fühlte mich das ganze Jahr über, ob beim Training oder im Wettkampf immer sehr wohl und bin eine neue Bestzeit über 1,5 Km in Hamburg geschwommen.

Was will man also mehr 😉

Weiter Infos über Sailfish und über Testschwimmen findet ihr unter http://www.sailfish.com/

2 Gedanken zu „Neoprentest und mehr ;) – Sailfish

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