Italien – Comer See :)

ItalienIch war gemeinsam mit meiner Schwester am Comer See und ich muss sagen, es ist wirklich ein sehr schöner Ort.

Und da durfte auch das Fahrradfahren in den Bergen nicht fehlen 🙂 aber hier nun einmal mein Reisebericht 🙂

Freitag:

nach der Arbeit, direkt Richtung Flughafen und es ging los. Nach ca. anderthalb Std hieß es dann schon wieder aus dem Flugzeug raus und wir waren schon in Italien (Flughafen Bergamo). Von dort aus mussten wir dann noch eine Ecke mit dem Zug fahren (ca. 2 Std) bis wir Dervio am Comer See erreicht haben. Dann ging die Suche los wo ist unsere Pension 🙂 wir haben glaube ich alle Italiener in dem Ort aufgeweckt weil überall die Hunde gebellt haben und es war ja auch schon ca. 23 Uhr.

Aber ein netter Mann hat uns dann geholfen und hat uns gezeigt wo unsere Pension ist. Wir hatten einen Zugangscode bekommen und haben somit ohne viel Umschweife in unser Zimmer gekonnt.

Samstag:

Samstag gab es um 8:00 Uhr Frühstück und dann sind wir gestärkt nach Colico gefahren um uns dort Fahrräder auszuleihen. Wir haben dort Mountainbikes bekommen und wollten dann gleich unsere Erste Tour fahren. Es hieß 74 KM und 1700 Hm was für uns Norddeutsche schon viel war. Aber alles kam ein bisschen anders;)

Wir sind losgefahren und sofort in die Berge hinein der erste Anstieg war ca. 7 Km aber nicht Steil als wir dort erst einmal oben waren gab es noch was zu essen (es war ja schließlich schon Mittag) wir konnten auf dem Berg dann auch noch unsere Flaschen auffüllen und weiter ging es.

Gefühlt sind wir nur Bergauf gefahren und es wurde auch immer Steiler. Laut der Beschreibung der Strecke war alles halb so wild aber man merkte irgendwann das ganze ziemlich in den Beinen. Aber man wurde jedes Mal mit super schönen Ausblicken belohnt. 🙂

Die Strecke ging über Dervio – Introzzo – Tremenico – Premana – Mornico – Pradello – Bellano

Es war sehr cool aber wirklich viel höher als erwartet.

Sonntag:

Es sollte am Sonntag nicht so gutes Wetter werden, was uns aber nicht stören sollte, heute stand Canyoning an der Reihe was für mich mit meiner Höhenangst 😉

Der Guide war so nett und hat uns vom Bahnhof Colico abgeholt und dann ging es ins Val Bodengo. Ich hatte schon wahnsinnige Angst im Auto weil die Straßen so furchtbar eng waren und wir ganz schön schnell unterwegs waren.

Aber naja dann ging es in die Neoprenanzüge und Schuhe und ab ins Wasser.

Wir konnten dann erstmal testen, durch eine Kleine Stromschnelle rutschen, von einer kleinen Klippe Springen und uns abseilen. Da war die Welt noch in Ordnung 😉

Dann wurde es immer etwas höher und Steiler und am Schluss sind wir von einer 7 Meter hohen Klippe gesprungen 🙂 Sogar ich, ich hatte wahnsinnige Angst aber ich habe es geschafft.

Montag:

Schlechtes Wetter 🙁 wir sind nach Mailand gefahren, bisschen Sightseeing ich fand die Stadt nicht so schön aber die Vorfreunde auf Dienstag hat alles überschattet 🙂

Dienstag:

JUHU endlich wieder aufs Rad und zwar den Ganzen Ganzen Tag. 107 Km und 2500 Hm wir sind von Dervio losgefahren und wollten zuerst nach Lecco, da es kein direkten Weg am See gibt mussten wir wieder über einen Berg dieses Mal über Introbio.

Es war Morgens total nebelig und die Wolken hingen total tief, das wir wirklich durch die Wolken gefahren sind. Das war schon echt wahnsinnig cool. Aber auch sehr kalt.

In Lecco war die Hölle los überall Autos und wahnsinnig viele Menschen also sind wir direkt weiter gefahren nach Bellagio. Durch 2 Tunnel und dann hatte man herrliche Radwege immer am Autoverkehr vorbei und direkt am See, das war wirklich herrlich.

Als wir dann in Bellagio ankamen gab es erst einmal etwas zu essen und einen Kaffee 🙂 Da wir um 7 Uhr los gefahren sind gab es den leider noch nicht vorher 😉

Nach dem wir festgestellt hatten was für ein Glück wir hatten die letzte Fähre nach Menagio zu erwischen, haben wir uns Tickets gekauft und haben auf die Fähre gewartet.

Die Fähre fuhr dann nochmal 15 min und wir konnten weiterfahren. Wir fuhren von Menagio nach Dongo und hier waren dann wirklich die Fahrradwege ausgeschildert die direkt an den Kiesstränden des Sees entlanggingen. Überall Bäche die in den See mündeten – echt es war einfach nur schön.

In Dongo gab es dann noch ein Eis und dann gab es die letzte Etappe der Tour wieder nach Colico die Fahrräder abgeben. 🙁

Und dann ganz stinkig mit dem Zug zu unserem Hotel 😉

Und dann war unser Urlaub auch leider schon zu Ende.

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