Ich war auf dem Brocken :)

Nach einer ersten etwas unruhigen Nacht im Hotel sind wir am Donnerstagmorgen aufgestanden und haben erst einmal gefrühstückt, wir wollten eigentlich früh aufbrechen aber nachdem wir uns den Wetterbericht angeschaut haben und dort stand das es nur -1 Grad auf dem Brocken sind haben wir uns etwas mehr Zeit gelassen.

Nachdem wir dann mit allem soweit fertig waren, sind wir dann los. Schon bei den ersten Steigungen habe ich mich gefragt ob die Idee dort hochzufahren so gut ist, aber naja weiter gings. Nach ca. 10 km erreichten wir Schierke und dann sollte es 15 km auf den Brocken hochgehen.

Also Gänge runter und los…..

Die ersten Kilometer waren hart für meine Beine und die Leute die (teilweise ziemlich betrunken) auf dem Weg nach oben waren machten dies nicht unbedingt besser. Blöde Sprüche über Blöde Sprüche. Aber das hätte ich mir auch vorher denken können, es war schließlich Vatertag.

Irgendwann waren meine Beine warm und ich habe nur noch versucht so kontrolliert zu atmen wie es nun Mal ging. Zwischendurch war ich sehr stolz das ich trotz meiner ziemlich langsamen Geschwindigkeit Mountainbiker überholt habe.

Dann auf einmal sah ich etwas aus dem Augenwinkel an mir vorbeihuschen, da lief mir ein Fuchs vors Rad, ich konnte mich gerade so auf dem Fahrrad halten und der Fuchs ist schnell wieder weggelaufen. Aber da war mein Puls und meine Atmung dann doch etwas außer Kontrolle 😉

Also ging es weiter, es wurde immer voller auf dem Weg und als der Wanderpfad auf die Straße führte war es wirklich richtig voll, ich habe immer nur noch gerufen: „Fahrrad von hinten“ und hoffte das die Leute mir Platz machen würden. Hier hatte man dann aber auch sehr nette Leute die einem etwas Mut machten wie: sind nur noch ein paar Meter oder ähnliches.

Die Steigungen wurden immer knackiger und die letzten Meter waren wohl die Steilsten.

Aber ich habe es hoch geschafft 🙂 Ohne eine Pause und zwar sogar noch mit einem Lächeln im Gesicht. Meine Beine waren etwas schwer aber sonst war alles super 🙂

Nachdem wir dann ein paar Bilder gemacht haben (als Beweis 😉 ) ging es auch gleich wieder runter. Es war leider sehr voll das man nicht richtig Gas geben konnte aber es hat riesigen Spaß gemacht. Es war aber so kalt das ich total erfroren unten ankam und wir uns dann erst einmal einen warmen Kakao gegönnt haben 🙂

Aber unsere Tour war ja noch nicht zu ende, es ging weiter Richtung Elbingerode. Die ersten 2 Km waren noch sehr schön und vor allem ruhig und dann ging der Stress los. Überall waren Motorradfahrer am Anfang dachte man noch ok macht ja nichts, doch irgendwann gingen die mir einfach nur noch auf den Geist und es wurden immer mehr.

Leider nahm auch fast kein Motorradfahrer Rücksicht, oft sind die so dicht an uns vorbeigefahren das ich wirklich schon Angst bekommen habe und die Überholmanöver der Fahrer waren auch nicht ohne.

Irgendwann sind wir dann in Wendefurth an der Talsperre Wendefurth angekommen und dort wollten auch die meisten Motorradfahrer hin. Nach einer kleinen Fotopause ging es aber gleich weiter.

Und irgendwann auf den letzten 20 km waren auch endlich nicht mehr so viele von den Motorradfahrern auf unserer Strecke.

Bis zu den letzten 20 km ging es mir super, doch dann fingen meine Beine an zu brennen, ich wollte einfach nur noch zum Hotel. Ich war sehr Glücklich als wir in Braunlage ankamen und uns dort erst mal in ein Restaurant setzen konnten und etwas zum Abschluss der Tour getrunken haben. Ich mochte am Anfang noch nicht mal mehr Sprechen mir taten einfach nur die Beine weh 😉

Aber allem in allem war es eine sehr schöne Tour und ich würde dies auch immer wieder machen wollen 🙂

Wenn ihr euch die Tour anschauen wollt, könnt ihr dies auf Runtastic oder Strava tun, leider habe ich vergessen meine Uhr auf Pause zu stellen daher sind bei Strava etwas komische Durchschnittszeiten 🙁

https://www.strava.com/activities/304478534

https://www.runtastic.com/de/benutzer/andrea-hagestedt-2/sportaktivitaeten/461973879

und hier zu Abschluss noch ein paar Bilder 🙂

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