Effizientes Triathlon-Training: Mit dem 80/20-Konzept zur Bestzeit

80/20 Training

Ich liebe es über neue Trainingsmethoden zu lesen und zu schauen, ob das jeweilige Konzept auch für mich umsetzbar ist. Seit April 2020 gibt es das Buch „effizientes Triathlon-Training: Mit dem 80/20-Konzept zur Bestzeit“ bei uns zu kaufen. Wie ich es finde und wie dieses Konzept aufgebaut ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was das Buch verspricht

80/20: Wohlfühlzone statt Extreme und Mittelmaß – das ist doch schon einmal eine Ansage :D.

Es geht darum, das wir eigentlich 80 % im geringen Belastungsbereich trainieren sollten und nur 20 % in einem moderaten bis hochintensiven Bereich. In dem Buch soll erklärt werden, wie diese Methode funktioniert und wie man sie anwendet und das wie schon erwähnt Hauptsächlich im “Wohlfühltempo”.

Zusammengefasst:

  • Moderne Trainingsmethoden auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen und Erfahrungen
  • Hilfreiche Tipps für das praktische Triathlon-Training: Mit zahlreichen Trainingsplänen und -einheiten
  • Geeignet für jede Triathlon-Distanz, Disziplin und Zielsetzung

Leistungssteigerung statt Stagnation, heben Sie ihr Triathlon-Training auf das nächste Level und starten Sie durch.

Hier finden Sie das Buch: Effizientes Triathlon – Training 80/20 Konzept.

Die Entdeckung der Langsamkeit – 80:20 Training

Das ist wohl mein persönlicher Lieblingssatz in diesem Buch 😀 . Wer kennt es nicht man ist gut auf dem Fahrrad unterwegs und alles läuft super es geht ganz locker, dann dreht man und der Gegenwind erwischt einen – Ja was nun? Anstatt sein Tempo entsprechend anzupassen, denkt man, komm zieh durch – sonst versaust Du Dir Deinen Schnitt. Wenn man dann ankommt, ist man fix und fertig und wahnsinnig kaputt und was hat es einen gebracht? – Laut dem Buch nichts bis überhaupt nichts.

Weiteres Beispiel:  Wer kennt nicht die Webseite Strava, dort tummelt sich alles und jeder der irgendwas mit Sport zu tun hat – hier werden jedes Mal die Zeiten hochgeladen, wenn man gelaufen, geschwommen oder Radgefahren ist. Wenn es nicht auf Strava ist, ist es auch nicht passiert – und hier startet das Ego Problem, es muss natürlich alles schneller, länger und besser – also sind dann Fahrten auf dem Rad mit 35 km/h im Schnitt inkl. Gegenwind auf einmal eine lockere Tour 🙂 – Naja glaubt einem eh keiner aber das Ego ist schon mal gut angefüttert. 

Wieder zum Buch

80/20 Training – Aufbau

Der Anfang des Buches ist sehr informativ, hier wird erst einmal erklärt was die 80:20 Regel genau ist, woher sie kommt und warum sie so effektiv ist. Des Weiteren wird erklärt, was genau die Probleme sind, die Hobby-Athleten daran hindern nicht nach diesen Regeln zu trainieren. Es ist wirklich spannend und man erkennt sofort (zumindest ich) parallelen zu seinem eigenen Trainingsverhalten und den eigenen Gedanken.

Jetzt aber ans Eingemachte, wie trainiert man denn nun nach diesem Prinzip? 

Natürlich macht man erst einmal Tests. 

Beim Schwimmen den LSST-Test (Laktatschwellen-Schwimmtempo) – hier schwimmt man einen 400- und 200 m Test und berechnet dann mit einer Formel die jeweiligen Tempozonen. Alternativ gibt es auch noch einen Test in dem man 1000 m schwimmt. 

Beim Radfahren kann man auch zwei verschiedenen Tests absolvieren entweder in Bezug auf die Herzfrequenz oder (wenn man einen Wattmesser hat) auch mit einer FTP-Wertbestimmung. 

Beim Laufen gibt es den LSHF-Test, in dem man seine Laktatschwelle anhand seiner Herzfrequenz ablesen kann. Alternativ dazu gibt es aber auch 2 Tests in denen die Herzfrequenz keine Rolle spielt. 

Die Zonen beim 80/20 Training

Die meisten von uns trainieren wohl nach GA1/GA2/WSA usw. usw…. Das 80/20 Training hat hier eine weitaus komplexere Methode. Hier gibt es 5 Stufen, in denen man trainieren kann/sollte und noch zusätzliche zwei Stufen in denen man nicht trainieren sollte. Hier geht die wahrgenommene Anstrengung von Zone 1 – Extrem leicht bis Zone 5 – Maximale Belastung.

Aber keine Angst dies muss man sich nicht alles selber ausrechnen. Hierfür gibt es eine zusätzliche Internetseite, in der man einfach nur seine Testergebnisse eingeben kann und die Zonen wieder herausbekommt.

Trainingsplanung

Nachdem man nun die Basics hat, geht es zu der Saisonplanung, wir definieren als allererstes die Trainingszyklen, planen Regeneration ein um dann die vorgefertigten Trainingseinheiten in unserem Wochenplan unterzubringen. 

Nun liegt es an einem selbst seine Ziele festzulegen und sich nicht zu über und auch nicht zu unterschätzen, was die wöchentliche Trainingszeit betrifft. 

Wer sich nicht zutraut oder einfach keine Zeit hat selber einen Trainingsplan zu basteln, kann einfach auf die vorgefertigten Pläne im Buch zurückgreifen. Hier gibt es Pläne von die Sprint- bis zur Langdistanz, die in unterschiedliche Level eingeteilt sind. Die Level sind super beschrieben und man kann sich selbst schnell einteilen. 

In diesem Buch findet ihr dann noch zusätzlich Übungen für eure Stabilität, Technik Übungen fürs Schwimmen und vieles mehr. 

Zusätzlich dazu gibt es im Anhang noch jede Menge Trainingseinheiten die mit unterschiedlichen Zielen und Intensitäten versehen sind.

Fazit

Diese Trainingsmethode ist zwar nicht neu aber im Buch super gut erklärt und zusammen gefasst, alles ist so geschrieben, dass man eigentlich sofort loslegen könnte. 

Und das tue ich auch, mich hat das Buch wirklich überzeugt und ich bin gespannt was man mit der Entdeckung der Langsamkeit wirklich erreichen kann – ich bin neugierig und freue mich euch meine Erfahrungen berichten zu können.


Effizientes Triathlon-Training: Mit dem 80/20-Konzept zur Bestzeit

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