Alles über die Mecklenburger Seen Runde

Mecklenburger Seen Runde

Endlich war es soweit, auf die Mecklenburger Seen Runde habe ich mich sehr gefreut.

Am Freitag ging es los in Richtung Neubrandenburg alles lief super und wir waren in 4,5 Std in unserem Hotel in Burg Stargard. Schnell umgezogen ging es mit den Rädern in Richtung Veranstaltungsgelände. Nach 9 Km waren wir dort und die ersten Starter der 300 km machten sich schon auf ihren Start bereit. Wir holten unsere Startunterlagen ab, jeder bekam eine Tasche mit Startnummern, etwas Werbung und ein paar kleinen Geschenken. Alle wuselten auf dem großen Gelände umher, es gab dort Stände mit Getränken und Essen sowie Rad Zubehör und Bekleidung… Unter anderem war auch Shark Sportswear Vorort, die auch extra aus Bremen angereist sind.

Wir aßen noch ein paar Nudeln und fuhren wieder zurück zum Hotel, wo wir die Räder fertiggemacht haben. Danach ging es dann ab ins Bett, nächsten Morgen mussten wir ja früh aufstehen.

Start der Mecklenburger Seen Runde

Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr Richtung Start. Ich war noch richtig müde aber das sollte sich ja auf dem Rad wieder legen 😉

Um 8 Uhr traf ich mich mit einer Freundin die auch aus Bremen angereist war und wir beschlossen etwas früher als geplant an den Start zu gehen. Um 8:45 Uhr hieß es dann ab auf die Strecke……

Es war schon sehr cool, so viele Frauen auf einem Haufen zu sehen und dann auch noch auf Rädern, so ein Bild bekommt man nicht so oft zu sehen…

Bis zum ersten Verpflegungspunkt bei ca. 25 Km überholten wir jede Menge andere Fahrerinnen, das machte schon echt Spaß 🙂

Wir hielten kurz bei dem ersten Verpflegungspunkt und aßen schnell eine Banane, hier wollten wir uns aber gar nicht so lange aufhalten, also ging es danach gleich wieder weiter. Die nächsten 20 Km waren einfach schön, die Landschaft war toll, es war weder zu heiß noch zu kalt und es lief einfach.  Auf einer Steigung wurden wir das erste Mal überholt an diesem Tag, ein Treckingrad überholte uns in einem Wahnsinns Tempo, ich kam mir ja schon etwas doof vor aber dann sah ich den kleinen Motor am Rahmen, es war ein E-Bike 😀

An der zweiten Verpflegungsstation gab es dann schon Bratwurst, belegte Brote, Obst und reichlich Iso-Getränke. Hier gab es auch noch einen kleinen Massage Stand und eine Tanzgruppe unterhielt alle Fahrerinnen.

Nach der Verpflegungsstation ging es gleich wieder in eine Steigung, das tat meinen Beinen nicht  wirklich so gut…. Aber es wurde schnell wieder besser. Hier war es nun auf einmal komplett leer, wo vorher noch sehr viele andere Fahrerinnen waren, waren jetzt nur vereinzelnd Leute auf der Strecke. Die Straßen wurden nun auch schlechter und das ganze dadurch noch anstrengender. Es ging quer durch kleine Waldstücke, an kleineren Seen vorbei und über flache Passagen mit sehr viel Feld und Wiese. Es war wirklich schön, doch durch die Straßen wurde das Fahren wirklich immer anstrengender. … Dies war schon eine Herausforderung… Aber wäre ja gelacht, wenn wir das nicht hinbekommen 😉

Am letzten Verpflegungspunkt angekommen, gab es für uns erst einmal Kuchen 🙂 und jetzt hieß es: nur noch 20 Km und dann haben wir es geschafft ….

Diese 20 Km, waren dann aber die schlimmsten der ganzen Strecke. Die ersten 70 Km hatte wir den Wind entweder von der Seite oder von hinten… und nun direkt von vorne, das war schon sehr hart…. Die letzten 10 Km wurden wir noch einmal schneller… wir wollten nun nur noch ins Ziel…. Dann sahen wir es auch schon und wir gaben noch einmal etwas mehr Gas und düsten Grinsend durchs Ziel und nahmen unsere Medaillen entgegen….

Der Sprecher sagte noch: Noch 2 Frauen im Ziel und beide Grinsen noch übers ganze Gesicht, das hatten wir bisher auch noch nicht…. 😀

Wir machten uns nun noch einen schönen Nachmittag in der Sonne und warteten auf die Männer die die 300 Km Strecke bestritten.

Fazit:

Ich fand es eine Klasse Veranstaltung, super Organisiert, die Straße war toll ausgeschildert, die Helfer waren alle sehr nett und an Gefahren stellen standen immer 2 -4 Leute und sicherten alles.

Alle Leute hatten wahnsinnig gute Laune und jeder freute sich für den anderen, egal wie schnell er oder sie auch gewesen sein mag….

Ich würde definitiv wieder kommen – es war eine sehr gelungene Veranstaltung.

 

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