25. S.O. Medien Triathlon Ostfriesland

Es ist glaube ich nun das dritte Jahr an dem ich am S.O. Medien Triathlon Ostfriesland teilnehme und jedes Jahr ist es wieder eines meiner ganz eigenen Highlights. Warum das so ist werde ich euch gleich mal erzählen :D…

Kurzurlaub mit Triathlon Finish in Ostfriesland….

Ostfriesland ist einfach nur schön, daher verbinden wir das immer mit einem kleinen Kurzurlaub :)…

Mein Freund und ich sind also schon am Donnerstag nach der Arbeit zum Jümesee gefahren, ja richtig … dieses Jahr fand der Triathlon nicht in Grotegaste, sondern in Detern statt.

Der Jümmesee ist aber genauso toll und genauso wie in Grotegaste gibt es dort direkt einen Zeltplatz den wir gleich für 3 Nächte mieteten. Nachdem wir unsere kleine Zeltvilla aufgebaut hatten machten wir es uns draußen gemütlich und grillten.

Am Freitag machten wir uns einen schönen Tag in Holland. Als wir wieder beim Campingplatz waren, sind wir noch ganz spontan und ohne jegliche Radsachen, die Strecke für Sonntag abgefahren. Etwas huggelig aber sonst sehr schön.

Abends kamen dann auch Daniela und Christian zu uns auf den Campingplatz, der Grill wurde wieder angeschmissen und wir ließen den Abend entspannt ausklingen.

Am Samstag lagen wir eigentlich den ganzen Tag nur auf unserer Luftmatratze die wir einen Tag vorher gekauft hatten und entspannten ausgiebig auf dem Wasser .

Sonntag – der Tag der Wahrheit 😀

Ich war etwas nervös, muss ich ja sagen. 3 Wochen vorher konnte ich am Schluss beim Peine Triathlon (der Bericht fehlt noch – weil zu depremierend 😉 ) nicht mehr laufen, weil ich mir ein paar Nerven eingeklemmt hatte. Leider ist davon immer noch etwas übrig geblieben :(.

Ich sagte mir aber – was soll schon passieren im schlimmsten Fall steige ich halt aus (und sowas liegt mir eigentlich überhaupt nicht).

Nun ja, nachdem wir vier dann endlich unsere Sachen zusammen gesucht hatten ging es zur Startnummernausgabe. Unnndddd wer war noch da???? Mama und Papa #FamilyPower – es ist immer so schön, wenn ihr da seid …

Wir checkten also unsere Räder ein und allen war klar, dass wird heute eine ziemliche warme und windige Angelegenheit .

Während dessen lief schon der Swim and Run der Kinder, den wir uns noch bis zum Ende anschauten.

Der Start – Triathlon Ostfriesland

Alle Diskutierten noch – mit Neo – ohne Neo… das war für mich keine Frage, ich hatte meinen schon an 😀 mir ist immer viel zu kalt.

Alle Frauen stellten sich an den Rand des Wassers, ich so positioniert das ich gerade zur Boje schwimmen konnte (wenn ich mal gerade schwimmen würde 😀 ). Daniela stand kurz hinter mir – wir wünschten uns noch viel Glück und Spaß und der Startschuss fiel.

Ich kam dieses mal ziemlich gut weg und konnte mich ohne viel geprügel Freischwimmen. Das Schwimmen lief super – Keine Schmerzen – Kein Gehaue – Gut um die Boje gekommen und als 14. aus dem Wasser…

Wechsel 1 – Mein Liebslingswechsl

Der erste Wechsel ist der den ich überhaupt nicht mag, mir ist oft schwindelig und mir fällt das laufen nach dem Schwimmen total schwer. So sieht das dann auf den Fotos auch immer aus .

Am Rand standen meine Eltern, Christian und Mischa und feuerten mich an. Ich sah sie nirgends aber ich hörte sie, was einem eigentlich immer einen kleinen Schub gibt….

Ich lief also ziemlich schwerfällig, gefühlt 200 Kg schwer zu meinem Fahrrad und war total verwirrt. Tausendmal gemacht und immer wieder komplette Verwirrung.

Fast hätte ich mein Nummernband am Rad vergessen. Im letzten Moment fiel es mir noch ein und ich band es schnell noch um.

Nun schnell raus hier….

Radfahren – Triathlon Ostfriesland

Ich kam dieses Mal super in die Schuhe – vielleicht lag es auch daran das ich keine Socken angezogen hatte und meine Schuhe voller Babypuder waren. Naja, die Schuhe waren aber noch offen 😀 .

Wir mussten erst einmal über den Campingplatz, die Camper standen teilweise am Rand und feuerten alle Athleten an. Hier traute ich mich aber nicht die Schuhe zu schließen, da es doch teilweise sehr eng war.

Kaum vom Campingplatz herunter Gegenwind vom feinsten. Egal… auf dem Rückweg hab ich ihn ja im Rücken. Nun musste ich rechts abbiegen und Wunder oh Wunder die Radschuhe waren immer noch nicht zu (Emoji: Affe der sich die Augen zuhält). Ich traute mich nicht, da mich der Wind immer wieder zur Seite drückte.

Die Radstrecke war nicht so schön geteert wie man es sonst aus Ostfriesland kennt und somit musste man auch etwas aufpassen. Nach etwa 7 Km schaffte ich es endlich meinen Schuh zu zubekommen .

Der Rest der Radstrecke war außer dem Wind gut, ich sah an jeder Wende Daniela und winkte ihr zu. Ihr schien es auch gut zu gehen.

Als ich wieder zum Campingplatz reinfuhr kam mir auch Mischa entgegen und grinste mich an (schien wohl gut zu laufen) und ich konnte mit einem 18. Platz auf dem Rad wieder in die Wechselzone fahren.

Wechsel Nr. 2

Der zweite Wechsel geht ja immer recht schnell, Rad hinstellen (falls man direkt seinen Platz findet) schnell in die Schuhe an , Cap auf und los…

Ich kam überhaupt nicht in meine Schuhe und fummelte wieder Ewigkeiten daran herum, bis ich endlich los konnte (diese Wechsel sollte ich echt einmal üben). Papa stand an der Wechselzone und rief mir irgendetwas zu, ich hatte ihn vorher gar nicht gesehen und freute mich umso mehr.

Jetzt nur noch 5 Km laufen.

Laufen -Triathlon Ostfriesland

Zuerst kam der Verpflegungsstand an dem ich mir schnell 2 Becher griff. Einen über den Kopf und den zweiten schnell trinken (naja wohl eher verschütten :D). Nun lief ich und lief ich – Keine Ahnung wie schnell – Ich lief einfach so wie es ging. Ich wollte mir keinen Stress machen und wieder riskieren mir irgendwas zu tun – Also schaute ich erst gar nicht auf die Uhr.

Ich wurde überholt und überholt :D…. wie immer beim Laufen aber es lief, ich fühlte mich gut und es war dieses Jahr das erste Mal, dass mir das Laufen beim Triathlon richtig Spaß machte. Bei jeder Wende kam mir Daniela entgegen und wir riefen bzw. hechelten uns immer irgendwas zu :D. Beim Zielbereich stand Mama, Papa wartete auf die Jungs an der Radstrecke (die 40 min nach uns starteten).

3 Runden waren es zu laufen, direkt an der Jümme entlang – Eine super schöne Strecke mit viel Schatten (was grandios war bei dem Wetter). Am Wendepunkt spielte eine Samba/Trommel Gruppe, die sehr gut war und einen immer wieder etwas mehr motivierte.

Auf Km 3 zog es dann doch etwas in meiner rechten Seite und ich hatte Angst und nahm etwas Tempo raus, dann ging es wieder und ich konnte den letzten Kilometer wieder gut laufen.

Jetzt hatte ich 3 Rundenbänder um den Arm und konnte glücklich mit einer neuen Bestzeit ins Ziel laufen. Als der Moderator meine Zeit ansagte, dachte ich erst es sei ein Versehen – da ich ja sonst nicht so schnell bin.  Meine Uhr zeigte aber das gleiche und ich war erst einmal Happy

Ich wartete im Ziel auf Daniela die auch eine super Zeit hinlegte. Nun konnten wir unsere Männer noch beim Laufen anfeuern, bis auch die beiden fertig waren.

Danach gab es noch einen wohlverdienten Kaffee mit alle man um Restaurant am Jümmesee

Fazit 25. S.O. Medien Triathlon Ostfriesland

Wie immer bin ich auch dieses Jahr begeistert, die Organisation des Triathlons war total super, auch wenn es im Vorfeld Schwierigkeiten und bestimmt auch genug Stress gab mit der Spontanen Ortsänderung und Radstrecken Genehmigung.  An dem Tag hat man davon nichts mehr mitbekommen. Alle waren super drauf, alle waren motiviert, es wurde viel gelacht und allen Athleten einen schönen und stressfreien Tag bereitet.

Der See und die Umgebung sind super schön. Die Radstrecke war zwar nicht Ideal aber trotzdem gut zu fahren (den Wind hätte man etwas abstellen können ). Die Laufstrecke war dafür wieder umso besser mit viel Schatten und motivierten Helfern die einem die Bändchen und Getränke gereicht haben.

Also ein riesen Dank an das OrgaTeam, Edzard Wirtjes,  die Hafenbude, den SV Logabirum und Concordia Ihrhove für die tolle Veranstaltung.

Fazit für mich: Mehr Laufen, Viel mehr Laufen 😀

Hier noch ein kleines Aftermovie von der Hafenbude und natürlich auch Bilder 🙂